Leben braucht Wärme!

Selbst Schmetterlinge brauchen ihre Starttemperatur! Um noch viel mehr lebenswichtiger aber ist Wärme für normotherme (homoiotherme) Lebewesen wie uns Menschen. Unser Wohlbefinden beschränkt sich auf den kleinen Bereich von etwa 36°C bis 38°C. Sowohl eine Abweichung nach oben (> 41,5°C) als auch jedwede Abweichung nach unten in den Bereich der Hypothermie ist mit großen Risiken und Gefahren für Leib und Leben verbunden. Die unangenehmen Folgen für Patient (angefangen vom Kältezittern) und Klink (verlängerte Wundheilung, Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System etc.) gelten mittlerweile als allseits bekannt.

Das vielzitierte Zitat von Pickering aus dem Jahr 1958 „The most effective means (of cooling a man) is to give an anaesthetic.“ hat bis dato Gültigkeit!

Wie das Küken die Wärme der Mutter (oder der Wärmelampe) braucht, so ist auch der Mensch in klinischen Situationen oftmals auf die Zufuhr von Energie von außen in Form von Wärme angewiesen. Angefangen vom Säugling mit großem Verhältnis Oberfläche zu Körpermasse bis zum unter dem Einfluss von Anästhetika stehenden älteren Patienten im OP, dessen Thermoregulation verschoben ist.

Der relaxierte Patient kann nur in geringem Ausmaß selbst die nötige Wärme zum Erhalt seiner Körpertemperatur aufbringen. Zudem ist die korrekte Temperaturregulation durch den Hypothalamus während der Narkose durch verschiedene Faktoren ausgehebelt. Die Anästhetika bewirken eine Weitstellung der Gefäße, also eine Vasodilatation – das warme Blut aus der Körpermitte fließt in die peripheren Gefäße. Dadurch kommt es zum sogenannten RTD (Redistribution Temperature Drop). Weitere zu berücksichtigende Aspekte sind beispielsweise die Reduktion des Stoffwechsels und der thermische Stress (Kältestress), dem der Patient ohne Gegenmaßnahmen hilflos ausgesetzt ist.

Bei jeder längeren Operation (> 30 min.) besteht potentiell die Gefahr einer Unterkühlung des Patienten. Durch ein wirksames Wärmemanagementkonzept kann dieser Gefahr bereits vor der OP durch passive als auch aktive Maßnahmen, z.B. Pre-Warming entgegen gesteuert werden.

Um die Hypothermie wirksam zu vermeiden bzw. zu behandeln haben sich seit den 90er Jahren konvektive Warmluftdecken in der Medizin als einfachste und effektivste Methode durchgesetzt. Das einzige in der Praxis oftmals angeführte Gegenargument für die routinemäßige konvektive Patientenerwärmung für jeden Ihrer Patienten entfällt bei Verwendung unserer wieder aufbereitbaren zeba-Wärmedecken: die Kosten. Wärme wird für all Ihre Patienten erschwinglich – sinnvoll ist sie allemal. Die Wärmedecken bieten einen wirksamen Hypothermieschutz und sollten im Rahmen eines umfassenden Wärmekonzeptes in folgenden Stadien Anwendung finden:


  • Präoperativ
  • Perioperativ
  • Postoperativ
  • auf der Station

Die Relevanz des präoperativen Einsatzes von konvektiven Wärmedecken wird mehr und mehr durch Studien und Untersuchungen bestätigt. Pre-Warming findet mehr und mehr Anerkennung als signifikanter Schutzfaktor vor perioperativer Hypothermie.
Noch vor der eigentlichen OP, noch auf der Station oder zum Beispiel in der Wartezone wird der Patient dazu idealerweise mindestens 30 Minuten lang mit einer Ganzkörperdecke rundum erwärmt.

Pre-Warming (Vorwärmung) bewirkt eine gleichmäßige Erwärmung des gesamten Patienten. Sowohl Körperkerntemperatur als auch die periphere Temperatur des Patienten werden angehoben und somit ein Wärme-Puffer aufgebaut. Dadurch kommt es zu einer Reduktion des Temperaturgradienten zwischen Körperkern und Peripherie des Patienten, durch die die Umverteilung der Wärme nach Narkoseeinleitung von Körperkern hin in die Peripherie entgegengewirkt wird. Dieser Energieschub kann wirksam dem massiven Temperaturabfall direkt nach Gabe von Anästhetika entgegenwirken und dazu beitragen den Patienten auch während längerer OP-Zeiten normotherm zu halten. Speziell bei kürzeren OP-Zeiten (etwa bis 30 min.) kann Pre-Warming und die anschließende Wärmetherapie im Aufwachraum bzw. nach der OP bereits ausreichen, um dem Patienten das Unwohlgefühl des Frierens (Shivering) und medizinische Komplikationen zu ersparen.

Zeba-Warmluftdecken stellen Ihnen eine effektive perioperative Wärmeprotektion zu vernünftigen Kosten zur Seite. Perioperativ verhindern unsere Warmluftdecken nicht nur wirksam das Auskühlen des nicht oder nur spärlich bekleideten Patienten, sondern können in der Regel auch behandelnd einer Hypothermie entgegenwirken und einen aktiven Beitrag zur Wärmebilanz Ihrer Patienten beitragen. Wichtig bei sämtlichen Maßnahmen zur Erhaltung der Normothermie ist die Betrachtung der gesamten Wärmebilanz Ihrer Patienten. Während ohne aktive Wärmedecke der Patient über dessen freiliegende Oberfläche, also über die Haut Energie in Form von Wärme abgibt, kann mittels Verwendung konvektiver Wärmedecken über anteilsmäßig große Flächen (z.B. Oberkörperdecken zur Abdeckung des Brustbereichs, Teilen des Kopfes und des gesamten Armbereichs) aktiv Energie zugeführt werden. Neben den üblicherweise im OP Verwendung findenden Oberkörper- und Unterkörperdecken bietet Ihnen Specialmed auch eine Kombidecken zur Verwendung vor sowie nach der OP als Ganzkörper- und während der OP als Oberkörperdecke sowie eine spezielle Kleinkinderdecke, die wahlweise zur Wärmung auf oder auch unter Ihren kleinen Patienten für zugeführte Wärmeenergie sorgt.

Postoperativ unmittelbar nach Verlegung in den Aufwachraum stehen Ihnen sechs verschiedene Modelle, angepasst an die Bedürfnisse Ihrer Patienten zur Verfügung. Nicht immer kann lückenlos eine ausreichende Wärmeversorgung Ihrer Patienten während der OP gewährleistet werden. Zahlreiche Faktoren wie die Temperatur des Patienten vor der OP, die Länge der OP, der Zustand des Patienten, die angewandten Operationstechniken, die der Wärmeübertragung zur Verfügung stehende Fläche, ein kalter OP-Tisch, niedrige Raumtemperaturen, Verdunstung, die Gabe kalter Flüssigkeiten u.v.m. beeinflussen die Wärmebilanz Ihrer Patienten.
Sobald die Wirkung der Narkotika (im Aufwachraum) nachlässt, registriert der Hypothalamus einen möglichen Wärmeverlust des Körpers und versucht diesen durch Muskelzittern zu kompensieren. Dem kann nach der OP mit unseren Decken wirksam entgegengewirkt werden. Die Ganzkörperdecken wärmen wiederum den kompletten Körper und tragen so enorm zu einer Kreislaufentlastung des ohnehin durch die Operation geschwächten Körpers bei.

Auf der Intensivstation oder in der Pflege werden die Decken überwiegend bei Patienten eingesetzt, deren Temperaturregulation aus welchen Gründen auch immer nicht optimal funktioniert. Auch ohne medizinische Notwendigkeit kann der Einsatz unserer waschbaren Patientenwärmedecken bei älteren Patienten sinnvoll sein, um „kalten Füße“ oder Extremitäten vorzubeugen und das Wohlempfinden und den Komfort der Patienten zu steigern.

Was macht unsere zeba-Decken so besonders?

Unsere wiederverwendbaren Wärmedecken wirken 3-fach protektiv. Wir schützen Ihre Patienten effektiv vor Hypothermie, schonen Ihr Budget und entlasten die Umwelt. Aufgrund der Kombination aus hochwertigen Materialien und Verarbeitung können Sie diese einfach und kostengünstig zusammen mit Ihrer Krankenhaus- und Pflegewäsche waschen. Durch die geringen Kosten für die Aufbereitung können Sie einen massiven Kostenfaktor (Einpatientendecken aus Papier) in Ihrem Budget einsparen (in der Regel zwischen 50 und 70%).

Gerne beraten wir Sie und berechnen individuell das in Ihrem Haus mögliche Einsparpotential!

Eingearbeitete Carbonfasern innerhalb der atmungsaktiven medizinischen Textillaminate sorgen dafür, dass die Decken antistatisch sind und dabei röntgentransluszent bleiben.

Die Luft umströmt Ihre Patienten aus Mikroporen, die so fein sind, dass diese sogar - eine der Eigenschaften von medizinischem Gore – eine wirksame Barriere gegen Viren, Keime und Bakterien aus der Luft sowie gegen penetrierende Flüssigkeiten darstellen.

Die zeba-Wärmedecken von Specialmed erfüllen die höchsten Anforderungen an Ihre Hygienestandards. Die Decken können desinfizierend zusammen mit üblicher OP-Wäsche gewaschen werden und bei Bedarf mittels fraktioniertem Vakuumverfahren mit gesättigtem Dampf bei 134°C sterilisiert werden.

Die Verwendung der speziellen 3-Lagen-Laminate aus PES-Gewirke und Mikrofaser aus PES-Filamenten macht die Decken extrem langlebig und reißfest. Jede einzelne Decke kann bis zu 100 mal praxisgerecht aufbereitet werden und dadurch vielen Ihrer Patienten wohlige Wärme liefern und einen Beitrag zur raschen Genesung leisten.

Der individuell in jeder Decke eingewobene Barcode läßt sich bequem in der Wäscherei oder im Warenlager mittels Scanner erfassen. Dadurch können Sie das komplette Deckenleben einfach und zuverlässig überwachen. Unsere optional erhältliche Software „Life Cycle Manager“ bietet Ihnen eine komplette Verwaltungslösung für alle im Haus eingesetzten zeba-Decken mit Bestellerinnerung, Auswertungen der am häufigsten benutzen Deckengrößen und vieles mehr. Auf Wunsch kann das Programm individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst und konfiguriert werden, so dass Sie mit unserem „Life Cycle Manager“ theoretisch alle mit Barcode versehenen wiederverwendbaren Produkte erfassen und überwachen können.

Nutzen Sie unsere Einführungsangebote sowie unser spezielles Kennenlernangebot und bestellen Sie noch heute Ihren persönlichen Musterpack bestehend aus drei Decken in verschiedenen Größen zum Testpreis.

Fordern Sie uns!

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Produktmanager für Temperaturmanagement Herr Peter Peichl gerne zur Verfügung.